Familienbildnis Samstag, Jul 4 2009 

Normalerweise malt Christoph lieber bunte Strich- und Kreisbilder, die wir dann interpretieren dürfen. Zu meiner grossen Überraschung hat er neulich bei Papa im Büro beschlossen, ein Familienportrait zu malen.

Und da es so anders als alle bisherigen Kunstwerke war, abgesehen von dem Bildnis “Mama mit Haaren auf den Beinen” (jawohl, das hat er ernsthaft gesagt), muss ich es euch jetzt mal zeigen.

Von links nach rechts: Papa, Christoph, Mama und Clara

Und Tschüss. Dienstag, Jun 30 2009 

Prijatnowo Appetita. Donnerstag, Jun 18 2009 

Essen, Essen, Essen. Blinis mit Kaviar, Pelmeni, eingelegten Knoblauch, geräucherten Fisch, selbstgemachten Quark mit Smetana und frischen Kräuter. Acht Tage hatten wir Zeit, um in russischem Essen zu schwelgen.

Ein bisschen Touri haben wir natürlich auch gespielt und viele typische Orte in Moskau besucht und Christoph “unsere” Jugendstadt gezeigt. Angefangen beim Roten Platz mit der tollen “Burg” daneben.

Ausgerechnet hier hatten wir unsere Zickzackhaus-T-Shirts nicht mit, aber diesmal haben wir ja das Original im Hintergrund.

Am GUM gibt es ein Kaffee mit Blick auf den Platz, wo wir eine kurze Snack- und Kaffeepause eingelegt haben. Während Christoph bei der Torte zugeschlagen hat, haben Oma und Clara viel Spass miteinander gehabt.

Weiter gings über den Arbat, dessen Häuser zum Teil wirklich sehr schön restauriert worden sind. Strahlender Sonnenschein und die russischen Strassenmusikanten haben eine ganz beschwingte, nostalgische Wirkung auf mich gehabt.

Am schönsten war jedoch die grüne, frühlingshaft erblühte Stadt. Überall hat es nach Flieder geduftet und mir ist Moskau noch nie so grün vorgekommen wie jetzt im Vergleich zu Hong Kong. Nach einem üppigen russischen Mittagessen sind wir eine Runde im Grünen spazieren gewesen, haben uns die Häuser der Alteingesessenen und der Neureichen angeschaut und votieren eindeutig für Erstere.

Zu Moskauer Zeiten nie dazu gekommen, konnte ich die Mannschaft überreden eine Bootstour auf der Moskwa zu machen.

Modische Extravaganzen, wagemutige Schwimmer und freizügige Sonnenanbeter waren neben den vielen alten und neuen Gebäude erheiternde Augenblicke auf unserer Tour.

Am letzten Tag ging es dann noch zum Nowo Dewitschi Kloster. Zum Teil wunderbar, farbenreich und glänzend erneuert sind jedoch immer noch einige Bereiche stark baufällig. Christoph war begeistert über die wunderschön gestalteten Innenräume, wollte dann aber doch lieber im Garten spielen und die Sonne geniessen.

Wie üblich war die Zeit viel zu schnell vorbei und wir saßen wieder im Flieger nach Hong Kong.

Urlaubsimpressionen Malaysia – Kota Kinabalu Montag, Mai 25 2009 

Buddha und Bonbons Donnerstag, Mai 21 2009 

Ein Abenteuer! Wir müssen wieder mit der MTR fahren. Das dauert so lange, dass wir nach dem Aussteigen eine Stärkung brauchen. Clara darf Milch trinken und ich eine heiße Schokolade im nahegelegenen Starbucks. Über das Windelparadies in der Mall hat Mama ja schon berichtet.

Und dann gehts los, hinein in eine riesige Burg. Papa sagt dazu Kloster. Besteht komplett aus Holz und die haben hier überall “Happy New Year” Zeichen hängen. Sieht zumindest so aus.

Mama sagt, dass morgen Buddhas Geburtstag ist und deswegen alles so schön geschmückt ist. Wer ist eigentlich Buddha?

Egal, ich schau mich mal ein wenig um, erkunde die Teichanlagen und das Innere der Burg. Am Eingang bekomme ich die Hände mit Wasser bespritzt und muss sie waschen.

Dann stehen da mehrere Säulen mit einer kleinen Teichanlage drauf und in der Mitte sitzt ein goldener Mann. Eine Frau mit einem merkwürdigen Mantel und keinen Haaren auf dem Kopf besteht darauf, dass ich auf einen Knopf an der Säule drücke und plötzlich wird der Mann im Teich geduscht. Mama und Papa müssen auch einmal drücken.  Die Nonne (Frau mit Mantel und keinen Haaren) sagt, dass es uns jetzt Glück bringen wird. Und tatsächlich … ich bekomme beim Rausgehen Bonbons geschenkt. Was für ein Glück.

Dann will ich noch zu dem goldenen Haus in den Park gehen.

 

Sind ziemlich viele Chinesen dort, sodass ich Mama und Papa am Eingang aus den Augen verliere, aber die Chinesen sehen ja, dass ich nicht zu ihrer Reisegruppe gehöre und lotsen mich zurück.

Mama will sich unbedingt Vasen anschauen und schleppt mich mit in die Ausstellung, aber ich schau mir lieber die Fische im Teich an und stell mich in den Sprühregen für die vielen kleinen und großen Bäume.

 

Und dann gehts auch schon wieder nach Hause. War anstrengend und ich bin müde, freue mich aber auf unser nächstes Abenteuer.

Grillsaison ist eröffnet … Donnerstag, Mai 21 2009 

Waren am Samstag bei Viola, Christoph und Carl Leonard in Kowloon und haben alle gemeinsam ihren Grillplatz eingeweiht. Lecker Würstchen, Fleisch, Kartoffelsalat und Unmengen anderer Sachen verdrückt. Die Kids spielen lassen, bis sie vor Müdigkeit nur noch Dummheiten gemacht haben. Den Sonnenuntergang beobachtet und Schiffen hinterhergeschaut.

Und schön mit Papa gekuschelt.

Wickeln de Luxe Dienstag, Mai 19 2009 

Auch wenn ich manchmal über den Konsumwahn und die Malls in Hong Kong lästere, eines muss man ihnen lassen. Es gibt dort die besten Wickelplätze überhaupt. Schon in unserer “Haus” Mall im Pacific Place sieht der Wickelraum wirklich spacig aus. Die Krönung war unser Besuch in der “Plaza Hollywood” Mall auf unserem Weg zur Chi Lin Nunnery. Ein riesen Raum, links mehrere bequeme Sitznischen zum Stillen oder für die kleinen Geschwister zum Warten und rechts komplette Wickelkommoden, wo man alles bequem ablegen kann. Keine Gefahr, dass irgendwas runterfällt, weil man grad versucht sein Kind freischwebend auf dem nächstgelegenen Toilettendeckel zu wickeln.

OK, die Absicht ist natürlich schon, dass man sich auch als Familie mit Baby gern in der Mall aufhält und wie viele Hong Kong Nesen ihre Wochenende dort gemütlich mit Einkaufen verbringt. Aber ein Erlebnis war es trotzdem.

Lacht mal wieder. Sonntag, Mai 3 2009 

Heute ist Weltlachtag. Das bin ich. Jetzt ihr.

Einschlafmethoden die Zweite Sonntag, Mai 3 2009 

Wir haben nicht nur einen netten Playroom im Haus sondern auch einen richtigen Hong Konger Playground für die Kids gleich neben unserem Haus. Kein Sand, dafür Gummimatten und Klettergerüste. Bei schönem Wetter nehmen wir das Bobbycar, klingeln durch, ob noch jemand kommt und ab geht es Runde für Runde um den Spielplatz.

Entweder mit den fahrbaren Mobilen oder die Kids jagen ein für mich unsichtbares “MONSTER”.  Car-Sharing ist sehr angesagt und gentleman-like nimmt man auch gern mal jemanden mit.

Nach zwei Stunden Toberei wird meist anstandslos Abendbrot gegessen und ins Bett gegangen.

Schuut, Schuut, Schuut die Eisenbahn … Sonntag, Mai 3 2009 

Ein Abenteuer-Ausflug haben Mama und Papa mir versprochen. Eine halbe Stunde Auto fahren, ein paar Treppenstufen nach oben, durch ein chinesisches Tor 

und plötzlich stehen da die schönsten und größten Eisenbahnen, die ich bis jetzt gesehen habe. Wir sind nach Tai Po ins Eisenbahnmuseum gefahren und ich bestaune die großen Züge

und lasse die kleinen Modelle fahren und fahren und fahren.

Ich werfe einen kurzen Blick ins Museum, aber alte Papier-Tickets und Schwarz-Weiss-Bildern sind langweilig. Viel mehr Spass macht es durch die alten Züge zu klettern, die Holzbänke auszuprobieren und die kleine Modelleisenbahn durch Tunnel, über Brücken und Kurfen zu jagen.

Nachdem nichts mehr auszuprobieren geht, spazieren wir durch die kleinen Strassenmärkte von Tai Po. Die in der Sonne ausgelegten, getrockneten Waren riechen nicht nur seltsam sondern sehen auch ganz anders aus als was ich bisher kennengelernt habe. 

Plötzlich stehen wir vor einen kleinen Tempel mitten zwischen den Hochhäusern. Mit einer niedlichen kleinen Katze auf den Treppenstufen. Also sind wir mal kurz darein, denn ich wollte sie gern streicheln. Wir sind im ManMo-Tempel und ich staune, das die Götter nicht nur Obst sondern auch Ferrero Rocher mögen.

Überall stecken Räucherstäbchen und sogar von der Decke hängen lauter Hüte, die vor sich hin rauchen.

Zur Beruhigung der Götter … sagt Mama.

Dann gehts endlich Mittagessen zum Tai Po Market. Mama und Papa bestellen, was sie auf den anderen Tischen sehen, denn Englisch sprechen hier nicht so viele. Reis mit Schweinefleisch, Nudeln mit Schweinefleisch und eine Menge Eistee.

Nachdem wir satt sind, schauen wir, was man hier sonst noch so kaufen kann. Große Fische, kleine Fische, rote Fische

und ein bißchen von allem anderen auch.

Nach Hause fahren wir zu meiner Freude mit einem der richtigen Züge von der KCR (Kowloon-Canton-Railway) und deshalb möchte ich morgen gleich wieder einen Abenteuer-Ausflug machen.

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