Essen, Essen, Essen. Blinis mit Kaviar, Pelmeni, eingelegten Knoblauch, geräucherten Fisch, selbstgemachten Quark mit Smetana und frischen Kräuter. Acht Tage hatten wir Zeit, um in russischem Essen zu schwelgen.
Ein bisschen Touri haben wir natürlich auch gespielt und viele typische Orte in Moskau besucht und Christoph „unsere“ Jugendstadt gezeigt. Angefangen beim Roten Platz mit der tollen „Burg“ daneben.
Ausgerechnet hier hatten wir unsere Zickzackhaus-T-Shirts nicht mit, aber diesmal haben wir ja das Original im Hintergrund.
Am GUM gibt es ein Kaffee mit Blick auf den Platz, wo wir eine kurze Snack- und Kaffeepause eingelegt haben. Während Christoph bei der Torte zugeschlagen hat, haben Oma und Clara viel Spass miteinander gehabt.
Weiter gings über den Arbat, dessen Häuser zum Teil wirklich sehr schön restauriert worden sind. Strahlender Sonnenschein und die russischen Strassenmusikanten haben eine ganz beschwingte, nostalgische Wirkung auf mich gehabt.
Am schönsten war jedoch die grüne, frühlingshaft erblühte Stadt. Überall hat es nach Flieder geduftet und mir ist Moskau noch nie so grün vorgekommen wie jetzt im Vergleich zu Hong Kong. Nach einem üppigen russischen Mittagessen sind wir eine Runde im Grünen spazieren gewesen, haben uns die Häuser der Alteingesessenen und der Neureichen angeschaut und votieren eindeutig für Erstere.
Zu Moskauer Zeiten nie dazu gekommen, konnte ich die Mannschaft überreden eine Bootstour auf der Moskwa zu machen.
Modische Extravaganzen, wagemutige Schwimmer und freizügige Sonnenanbeter waren neben den vielen alten und neuen Gebäude erheiternde Augenblicke auf unserer Tour.
Am letzten Tag ging es dann noch zum Nowo Dewitschi Kloster. Zum Teil wunderbar, farbenreich und glänzend erneuert sind jedoch immer noch einige Bereiche stark baufällig. Christoph war begeistert über die wunderschön gestalteten Innenräume, wollte dann aber doch lieber im Garten spielen und die Sonne geniessen.
Wie üblich war die Zeit viel zu schnell vorbei und wir saßen wieder im Flieger nach Hong Kong.