Donnerwetter! Mittwoch, Jun 21 2006 

Zweiter Halt unsere Rundreise war Leipzig. Wir haben Mathias, einen alten Schulfreund von Mama und Papa mit seiner Tochter Lina am Nachmittag getroffen. Ich durfte Weißbrot annagen und habe bei unserem Stadtrundgang das koreanische Fernsehen bei Aufnahmen beobachtet.

Am Nachmittag, ich war gerade schön an Mamas Bauch eingeschlafen, hab ich einen Mordsschreck bekommen. Lautes Knallen, die Leute sind gerannt und haben geschimpft und Mama ist auch schnell in die nächste Passage gehuscht. Zum Glück, es fielen nämlich Eier vom Himmel … zumindest sahen so einige Hagelkörner so aus. 

Nach endlosen Minuten war der Schrecken vorbei und ich kam am Abend dann auch zu meinem wohlverdienten Schlaf im extra für mich aufgestellten Kinderbett.

Zum Glück … Montag, Jun 19 2006 

Wir waren schon wieder unterwegs und ich habe viele neue Leute kennengelernt. Diesmal mit dem Auto, weil wir eine Rundreise unternommen haben. Erste Station waren Tante Dagmar und Onkel Peter, wohnhaft bei Döbeln. Sie hatten extra für mich eine Spielwiese mit tollen Quietschesachen aufgebaut. Und ich lag das erste mal auf einem Rasen … mit nackigen Füssen … was für ein Gefühl. Abends sind wir nach Döbeln reingefahren, weil eine Theater-Probe fürs 1025jährige Jubiläum der Stadt anstand. Mama und Papa haben sich nach einer halben Stunde heimlich davongeschlichen und sind was trinken gegangen und ich habe Mamas Cousin Andreas kennengelernt. Sportlicher Typ … vielleicht kann ich ja später was von ihm lernen. Auf alle Fälle bringt er Glück … ist nämlich ein Schornsteinfeger. Gut, dass wir ihn in der Familie haben.

Und am nächsten Tag gabs dann das obligatorische Gruppenfoto. Hier einmal die Version "Findet die 10 Unterschiede".

Schwarz auf Weiß Montag, Jun 12 2006 

Nachdem wir im letzten Jahr meinen Kullerbauch in einer mehrstündigen Fotosession verewigt hatten, waren wir am 1. April dieses Jahres erneut beim Fotostudio Lichtschacht in Essen zu Besuch.

Star der Session war natürlich Christoph. Neugierig und interessiert hat er alles verfolgt und fast alles mit sich machen lassen.

Vor zwei Wochen konnte ich dann endlich das neue Album abholen. Wir hatten zwar anhand der Kontaktabzüge die Fotos fürs Album ausgesucht … aber was sieht man schon auf 2×2 cm? Umso mehr habe ich mich beim Durchschauen des Albums über die wirklich tollen Fotos gefreut.

Meine erste weite Reise Montag, Jun 12 2006 

Samstag, 27. Mai. Aufstehen früh um 5:30 Uhr … zum Glück galt das nicht für mich. Mama hat mich in den Autositz umgepackt und ich konnte gemütlich weiterschlafen. Wir haben Mama's Geburtstagsgeschenk eingelöst und sind nach Hamburg gefahren. Mit dem Zug, damit es keinen Stress gibt.

Im Hotel "Vier Jahreszeiten" angekommen, hab ich es mir erstmal gemütlich gemacht.

… aber es war nicht von langer Dauer. Mama und Papa wollten gleich wieder los, denn draußen war strahlender Sonnenschein. Unsere erste Station war der Hafen.

Ich hab mir die Schiffe angeschaut und Mama und Papa sind in einem Klamottenlädchen verschwunden. Jetzt hab ich ein tolles blaues Seemannshemd.

Danach sind wir über die Reeperbahn geschlendert und mit der S-Bahn und mit dem Bus raus nach Blankenese gefahren. Da es schon Mittagszeit war, gabs für uns alle etwas zu essen. Für mich Karotten mit Kartoffeln, für Mama und Papa Fisch, Käseplatte und Creme Brulee.

Nach dem ausgiebigen Mittagessen gings erstmal wieder Richtung Innenstadt … wieder mit dem Bus und der S-Bahn.

Ich saß die ganze Zeit bei Papa im Baby Björn, habe mir Hamburger Kuriositäten angeschaut …

und dann gemütlich mein Nachmittagsschläfchen gehalten.

Die Rückfahrt und das Geschlendere durch die Geschäfte habe ich zum großen Teil verschlafen. Abends waren wir dann noch lecker essen im hoteleigenen Restaurant "Doc Cheng's". Und dann haben wir die Nacht zu dritt im tollen Hotelbett verbracht. War prima.

Den nächsten Morgen haben Mama und Papa eine Massage genossen und dann sind wir wieder durch Hamburg marschiert. Mama hat an den ungewöhnlichsten Dingen gefallen gefunden, wie riesengroßen Blumentöpfen oder einer alten Tür.

Ich saß wieder gemütlich bei Papa, zum Glück unter der Jacke, denn der Wind pfiff ganz schön. Und wir wollten ja noch hoch hinaus … mit dem gläsernen Lift auf das Mahnmal am Hopfenmarkt. Da hatten wir eine super Sicht auf Hamburg.

Mittagszeit … endlich. Für mich gab's Karotten mit Kartoffeln und Rindfleisch. Wir waren bei einem Libanesen eingekehrt, Mama und Papa haben Falafel gegessen, Pfefferminztee getrunken und libanesische Süßspeisen genascht.

Danach haben Mama und ich noch einen ausgiebigen Bummel um die Innenalster und die anliegenden kleinen Straßen gemacht, während Papa in der Hotelbar gelesen hat. Ich hab zugegebenermaßen mich auch erholt und ein bißchen geschlafen. Und danach bis zur Rückfahrt mit Mama und Papa gespielt, am liebsten mit ihren Fingern, Händen oder Uhren.

Tja und die Rückfahrt habe ich leider auch verschlafen.

Erinnerungen Sonntag, Jun 11 2006 

Fast drei Jahre sind seit unserer Hochzeit vergangen. Die Fotoalben waren recht schnell fertig, nur meine Hochzeitsseite kam irgendwie nie zum Abschluss. Jetzt versuche ich alles zu rekapitulieren, um wenigstens einen kleinen Bericht für diese Seite zu schreiben … und schwelge dank der vielen Fotos, die mir auf die Sprünge helfen sollen, in Erinnerungen. Die wunderschön geschmückte Kirche, unsere tolle Sängerin, die leckeren Cocktails und das Essen, die eiskalte Torte … am liebsten würde ich alle Fotos auf die Seite packen. Ich befürchte nur, dass dann der Bericht endlos wird. Denn nicht vergessen möchte ich unsere vielen lieben Gäste, die extra weite Wege für unsere Feier auf sich genommen haben und auch brav jedem unserer Wünsche gefolgt sind … wie man sieht. Denn es hieß nicht nur einmal "Und jetzt bitte alle die Arme hoch und LÄCHELN."

Rollen. Rollen. Rollen. Donnerstag, Jun 8 2006 

Kann ich jetzt nicht nur vom Rücken auf den Bauch sondern auch andersrum. Und nutze das schamlos aus, um an all die interessanten Gegenstände zu kommen, die um mich herum sind. Mama wundert sich manchmal ganz schön, wo ich auf einmal gelandet bin.

Die Decke war ja liebgemeint von Mama, damit ich nicht immer mit der Nase direkt auf den Boden ditsche, wenn ich spiele, aber das war mir einfach zu langweilig. Und wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss eben der Berg zum Propheten kommen … respektive rollen.

Geschafft. Mittwoch, Jun 7 2006 

Nach mehreren vergeblichen Anläufen und dem immer gleichen Bild seit über zwei Jahren war ich unsere alte Seite leid. Die begrenzten Möglichkeiten eines HTML-Unkundigen ließen das Projekt irgendwie nicht vorwärts kommen. Und so habe ich regelmäßig meinen Bruder Jörn genervt, ob er mir nicht hilfreich unter die Arme greifen kann. Heute hat er dann eine Überraschung aus dem Hut gezaubert. WordPress.com … Eine Seite, die jedem die Möglichkeit bietet, einen eigenen Blog ohne große Kenntnisse zu erstellen und zu verwalten. Ich bin etwas in Sorge, wie lange so ein kostenloses Angebot hält, aber im Moment erst einmal sehr glücklich, dass es vorwärts geht.

Vive la France! Mittwoch, Jun 7 2006 

Mein Patenonkel Christoph spielt in der französischen Hockey-Nationalmannschaft. Ihn galt es am Montag lautstark zu unterstützen, denn Frankreich spielte gegen Deutschland. Papa hat seine frisch erworbene Fahne eingesteckt und wir sind nach Aachen aufgebrochen.

Zum Glück hat die Sonne geschienen und nass wurden wir nur, weil wir vom Rasensprenger überrascht wurden.

Mein Patenonkel, sein Bruder und die gesamte französische Mannschaft haben gekämpft wie die Löwen , aber die Deutschen haben sie leider vollkommen überrannt. 6:0. Da muss noch einiges passieren, damit wir auch mal Weltmeister werden. Aber ich bin ja jetzt da … ich bin schon fleißig am Üben meinen Hintern hochzukriegen. Wenn das erst mal klappt, bin ich nicht mehr zu halten und werde genauso fix wie mein Patenonkel sein. Ihr werdet es sehn.

Und das sind mein Patenonkel und sein Bruder Nico.