
Unser erster längerer Urlaub zu dritt. Intensiv geplant und mit Liebe zum Detail ausgeschmückt, hat die Reise uns schon vor Antritt begeistert. Patrick hat ausgehend von unseren vorherigen Besuchen im Elsass eine Route entlang der Weinstrasse geplant, die es uns ermöglicht, viel zu besichtigen und vor allem die wunderbare Küche und die Weine zu probieren. Damit ihr auch was davon habt, schreib ich einfach mal soweit die Erinnerung es zulässt, alles auf, was wir so schnabuliert haben.
Gut ausgeruht fuhren wir am Sonntag (06.08.) in Richtung Strassburg los. Windeln, Hipp-Gläschen, eine Tüte voller Spielzeug und eine Menge Kartenmaterial waren verpackt, das Wetter ließ zu wünschen übrig, aber die Autobahn war relativ leer und somit unsere Fahrt recht ruhig. Kurz vor Kehl haben wir uns mit Marcus und Andrea getroffen und weiter gings Richtung Frankreich.

Um uns für die grosse Besichtigungstour zu stärken und weil der kleine Mann schon Mittagszeit hatte, sind wir erst einmal eingekehrt und haben zünftig gegessen:
- Presskopf mit Salat
- Salat Nizza
- Flammkuechle
- Zwiebelkuchen
Anschließend haben wir (wieder einmal) das Strassburger Münster mit seiner tollen astronomischen Uhr bestaunt. Das Liebfrauenmünster in Straßburg ist ein römisch-katholisches Gotteshaus und gehört zu den großen Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Einmalig anzuschauen. Wenn man ein bißchen Geduld hat, findet sich garantiert auch ein Tourist, der den erforderlichen Betrag einwirft, damit die Uhr angestrahlt wird und in aller Pracht zu sehen ist.

Danach sind wir noch ein bißchen durch Strassburg geschlendert, bevor wir uns auf den Weg nach Obernai zum Hotel „A la Cour d’Alsace“ gemacht haben. Leider gabs diesmal nicht die Hochzeitssuite, die wirklich sehr schnuckelig ist, aber das Zimmer war trotzdem sehr schön. Noch besser war aber unser Abendessen im Restaurant „La Cour des Tanneurs“ mit
- Pfifferlingen bzw. Gänseleberpaste und Gänseleberterrine
- Dorade
- Käse
Dazu gabs einen Pinot Gris Kirchberg. Sehr lecker und sehr zur Nachahmung empfohlen. Da Christoph ins Bett mußte, hatten wir uns dann in die Hotelbar verzogen, leider ohne die Begeisterung des Hotelpersonals damit zu wecken. Schließlich wollten wir nicht nur sitzen, sondern waren auch noch so anspruchsvoll, einen Drink zu verlangen. Das Frühstück hat den fehlenden Enthusiasmus am Abend wettgemacht und wir brachen gestärkt auf in Richtung Andlau (07.08.).









