Fünf Minuten Fahrweg von unserem Appartment aus. Fahrweg, da wir erst den Aufzug nach unten in die Lobby nehmen, dann den Aufzug runter in die Mall, dann ein kurzes Stückchen laufen und dann die Rolltreppen wieder nach oben zum Eingang des Hong Kong Parks. Einfacher gehts nicht, sogar mit Buggy klappt das prima.

Wir haben den Parcours Tag für Tag um eine Station erweitert. Erste Anlaufstelle sind die Fontänen und Springbrunnen, die immer wieder zum reinspringen einladen. Der ausgehandelte Kompromiss besteht im Hände hineinhalten.

Anschließend geht es zum Teich mit den [fishn] und [krackn] also den Schildkröten – logisch oder? Die werden ausgiebig einzeln bewundert und bejubelt.

Dann geht es wahlweise den Berg mit oder ohne Treppen nach oben, zum Vogelkäfig, um die [papei] anzuschauen. Obwohl man leise und gemächlich durchschlendern soll, sind wir meist in Nullkommanichts wieder draußen, schaffen es aber trotzdem einige der wunderschönen roten, grünen oder weißen Vertreter ihrer Art aus dem Augenwinkel zu erhaschen.

Der Spielplatz ist in Sichtweite. Quietschebunt angemalt erstreckt er sich über fünf Ebenen. Ausgestattet mit allem, was ein kleines Kinderherz begehrt. Rutschen aller Art, ein Sandkasten mit Baggern, ein stark frequentiertes Holzflugzeug und Klettergerüste, dass Mama Angst und Bange wird. Was zu trinken sollte man nicht vergessen, denn tagsüber ist es doch recht warm draußen und spielen macht durstig.

Wenn ich Hunger habe oder Christoph müde wird, gehts nach Hause. Den Berg ganz entspannt wieder nach unten laufen, die Hochzeits”kutschen” und hiesigen Brautpaare bewundern, vorbei an den Pferdestatuen, die die olympischen Reit- und Springwettbewerbe in Hong Kong ankündigen und noch einmal die Fische und Schildkröten grüßen.