Man adaptiert sich schnell in Hong Kong, auch mangels Alternativen und beginnt durch die Shopping-Malls zu bummeln. Aber noch ist unser liebstes Hobby das Essen und so erkunden wir die lukullischen Angebote in besagten Shopping-Malls.
Vorletztes Wochenende hat es uns nach YauMaTai verschlagen, einem der ältesten rein chinesischen Viertel Hong Kongs. Nach einem ausgiebigen Bummel über den Jademarkt, diverse Groß- und Kleinmärkte, die einem das eine oder andere exotische Detail dieser Welt nahe bringen, sind wir im Restaurant Miso gelandet. Für mich gabs Sashimi, für Patrick ein Menü und Christoph hat eine ganze Schüssel gebratenen Reis verputzt. Der Hauptgang war lecker und günstig, aber das Beste war das Dessert. Es gab „Banana tart with lemon icecream“. Wer uns besuchen kommt, kann gern auch das Vergnügen haben, denn ich begleite euch auf alle Fälle.
Diese Woche haben wir uns das Elements in Kowloon angeschaut, eine riesige Shopping-Mall, die wieder einmal die Frage bei mir aufwarf, wer denn all die Sachen kaufen soll, die es ja auch schon in den anderen Shopping-Malls gibt. Es ist so, als wenn man nebeneinander 10 Kö’s hat. Aber zurück zu unserem eigentlichen Ziel – dem Essen. Patrick hatte sich das Megu ausgesucht, ein im letzten Oktober neu eröffnetes Restaurant, Ableger des in New York berühmten Japan-Restaurants Megu.
Dank Christoph sind wir ja meist früher unterwegs und demzufolge auch früher hungrig als der normale Mensch. Somit hatten wir die Gelegenheit, da die einzigen Gäste zu diesem Zeitpunkt, die Einrichtung ausgiebig zu bestaunen und dem Sushi-Chef auf die Finger zu schauen. Sehr stylish überwiegend in Weiß und rot gehalten mit vielen japanischen Elementen und Verweisen. Insbesondere die Lampen haben es mir angetan. Leider hatten wir ausgerechnet an diesem Tag den Fotoapparat zu Hause gelassen, denn nicht nur die Einrichtung war stylish sondern auch die Präsentation unseres Essens. Wären super Bilder für unsere Küchengalerie geworden. Die Gänge waren ausnahmslos lecker und ein Besuch nicht nur wegen des In-Faktors lohnt sich definitiv.
Ihr seht, im Moment sind wir stark Japan-lastig, aber das kann sich ja ändern.