Bonjour à tous. Mittwoch, Okt 7 2009 

Anschliessend ging es eine Woche nach Frankreich in den Elsass, wo wir leckeres Essen genossen haben

und uns ansonsten ausschliesslich um die Bespassung von Christoph und Clara gekümmert haben.

Ritterburg anschauen, Störche besichtigen und eine Storchenfeder als Trophäe mitnehmen, Affen mit Popcorn füttern, die Schildkröte in Grossonkels Garten bewundern

und jede alte Stadt erkunden und erklimmen, die gut mit dem Auto in maximal einer Stunde zu erreichen war.

Clara hat sich geschützt die Welt aus dem Tragetuch angeguckt und erste Versuche gestartet, an feste Nahrung zu kommen.

 

Wie so oft wären wir gern länger geblieben, aber es tröstet der Gedanke, dass es sicherlich nicht der letzte Besuch gewesen ist.

Prijatnowo Appetita. Donnerstag, Jun 18 2009 

Essen, Essen, Essen. Blinis mit Kaviar, Pelmeni, eingelegten Knoblauch, geräucherten Fisch, selbstgemachten Quark mit Smetana und frischen Kräuter. Acht Tage hatten wir Zeit, um in russischem Essen zu schwelgen.

Ein bisschen Touri haben wir natürlich auch gespielt und viele typische Orte in Moskau besucht und Christoph „unsere“ Jugendstadt gezeigt. Angefangen beim Roten Platz mit der tollen „Burg“ daneben.

Ausgerechnet hier hatten wir unsere Zickzackhaus-T-Shirts nicht mit, aber diesmal haben wir ja das Original im Hintergrund.

Am GUM gibt es ein Kaffee mit Blick auf den Platz, wo wir eine kurze Snack- und Kaffeepause eingelegt haben. Während Christoph bei der Torte zugeschlagen hat, haben Oma und Clara viel Spass miteinander gehabt.

Weiter gings über den Arbat, dessen Häuser zum Teil wirklich sehr schön restauriert worden sind. Strahlender Sonnenschein und die russischen Strassenmusikanten haben eine ganz beschwingte, nostalgische Wirkung auf mich gehabt.

Am schönsten war jedoch die grüne, frühlingshaft erblühte Stadt. Überall hat es nach Flieder geduftet und mir ist Moskau noch nie so grün vorgekommen wie jetzt im Vergleich zu Hong Kong. Nach einem üppigen russischen Mittagessen sind wir eine Runde im Grünen spazieren gewesen, haben uns die Häuser der Alteingesessenen und der Neureichen angeschaut und votieren eindeutig für Erstere.

Zu Moskauer Zeiten nie dazu gekommen, konnte ich die Mannschaft überreden eine Bootstour auf der Moskwa zu machen.

Modische Extravaganzen, wagemutige Schwimmer und freizügige Sonnenanbeter waren neben den vielen alten und neuen Gebäude erheiternde Augenblicke auf unserer Tour.

Am letzten Tag ging es dann noch zum Nowo Dewitschi Kloster. Zum Teil wunderbar, farbenreich und glänzend erneuert sind jedoch immer noch einige Bereiche stark baufällig. Christoph war begeistert über die wunderschön gestalteten Innenräume, wollte dann aber doch lieber im Garten spielen und die Sonne geniessen.

Wie üblich war die Zeit viel zu schnell vorbei und wir saßen wieder im Flieger nach Hong Kong.

Urlaubsimpressionen Malaysia – Kota Kinabalu Montag, Mai 25 2009 

Sommer, Sonne, Strand und Meer … Montag, Okt 30 2006 

hatten wir fast. Wir, das sind Marika, Anja und ich. Anfang Oktober haben wir unser 10jähriges „Wir-lernen-uns-an-der-Uni-kennen“ Jubiläum an der Ostsee gefeiert. Unglaublich, dass bereits 10 Jahre seit Beginn meines Studiums vergangen sind. Wir haben bereits viele lustige, aufregende und abenteuerliche Treffen seit dem gehabt, diesmal hieß es Ausspannen und die letzten Jahre Revue passieren lassen.

Also sind wir zum Ostseebad Dierhagen gefahren und im „Strandhotel Fischland“ eingecheckt. Haben das sehr gute Frühstück- und Abendbuffett genossen, uns tagsüber im Spa-Bereich verwöhnen lassen und die Gegend erkundet.

Den ersten Tag gings nach Prerow zum Leuchtturm … da hieß warm anziehen, denn der Wind wehte schon recht heftig. Was aber unserer guten Laune keinen Abbruch tat.

Und am zweiten Tag haben wir es uns am Strand gemütlich gemacht.

Sommer, Sonne, Strand Samstag, Okt 14 2006 

Zwei Wochen Türkei mit Mama, Papa, Oma und Opa.
Lecker essen, sich den Bauch bräunen und tanzen.

Ich war natürlich auch baden, 

habe krabbelnd die Gegend erkundet und Stehen geübt.
Immer hoch an der Strandliege oder am Buggy und wieder hinsetzen.

Am Ende klappte es schon richtig gut. Und ich hab meinen vierten Zahn während unseres Urlaubs bekommen.

Alte Connections. Samstag, Okt 14 2006 

Wollten wir mal wieder pflegen und so sind wir Mitte August mit Peter im Schlepptau nach Bonn gereist. Zum 10 Jährigen des ‘96 Abi-Jahrgangs. Christoph hat die Chance genutzt und gleich Bekanntschaft mit der kleinen Amelia von Dagmar geschlossen.

Ein paar Impressionen … kommentarlos, da der nächste Morgen für uns alle doch etwas schwierig war. Das von Woto empfohlene Hotel war super, aber die Nacht war irgendwie zu kurz.

Mehr Fotos findet ihr unter www.zickzackhaus.de und da trefft ihr dann natürlich auch alle alten Moskauer wieder. Immer reinspaziert.

Schlemmertour ins Elsass Montag, Aug 21 2006 

Unser erster längerer Urlaub zu dritt. Intensiv geplant und mit Liebe zum Detail ausgeschmückt, hat die Reise uns schon vor Antritt begeistert. Patrick hat ausgehend von unseren vorherigen Besuchen im Elsass eine Route entlang der Weinstrasse geplant, die es uns ermöglicht, viel zu besichtigen und vor allem die wunderbare Küche und die Weine zu probieren. Damit ihr auch was davon habt, schreib ich einfach mal soweit die Erinnerung es zulässt, alles auf, was wir so schnabuliert haben.

Gut ausgeruht fuhren wir am Sonntag (06.08.) in Richtung Strassburg los. Windeln, Hipp-Gläschen, eine Tüte voller Spielzeug und eine Menge Kartenmaterial waren verpackt, das Wetter ließ zu wünschen übrig, aber die Autobahn war relativ leer und somit unsere Fahrt recht ruhig. Kurz vor Kehl haben wir uns mit Marcus und Andrea getroffen und weiter gings Richtung Frankreich.

Um uns für die grosse Besichtigungstour zu stärken und weil der kleine Mann schon Mittagszeit hatte, sind wir erst einmal eingekehrt und haben zünftig gegessen:

  • Presskopf mit Salat
  • Salat Nizza
  • Flammkuechle
  • Zwiebelkuchen

Anschließend haben wir (wieder einmal) das Strassburger Münster mit seiner tollen astronomischen Uhr bestaunt. Das Liebfrauenmünster in Straßburg ist ein römisch-katholisches Gotteshaus und gehört zu den großen Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte. Einmalig anzuschauen. Wenn man ein bißchen Geduld hat, findet sich garantiert auch ein Tourist, der den erforderlichen Betrag einwirft, damit die Uhr angestrahlt wird und in aller Pracht zu sehen ist.

Danach sind wir noch ein bißchen durch Strassburg geschlendert, bevor wir uns auf den Weg nach Obernai zum Hotel „A la Cour d’Alsace“ gemacht haben. Leider gabs diesmal nicht die Hochzeitssuite, die wirklich sehr schnuckelig ist, aber das Zimmer war trotzdem sehr schön. Noch besser war aber unser Abendessen im Restaurant „La Cour des Tanneurs“ mit

  • Pfifferlingen bzw. Gänseleberpaste und Gänseleberterrine
  • Dorade
  • Käse

Dazu gabs einen Pinot Gris Kirchberg. Sehr lecker und sehr zur Nachahmung empfohlen. Da Christoph ins Bett mußte, hatten wir uns dann in die Hotelbar verzogen, leider ohne die Begeisterung des Hotelpersonals damit zu wecken. Schließlich wollten wir nicht nur sitzen, sondern waren auch noch so anspruchsvoll, einen Drink zu verlangen. Das Frühstück hat den fehlenden Enthusiasmus am Abend wettgemacht und wir brachen gestärkt auf in Richtung Andlau (07.08.).

Oma, Opa, Onkels, Tanten und andere Merkwürdigkeiten Samstag, Jul 1 2006 

Vor unserer Abreise aus Leipzig habe ich Eliahs kennengelernt. Er gehört der Cousine von Edda und kann tatsächlich schon laufen. Und allein essen. Und hat schon Zähne. Und kann schon allein sitzen und so viele Dinge mehr, die ich noch lernen muss … aber er ist auch ein kleines bißchen älter als ich. Aber ein bißchen Benchmarking zu betreiben, hat Mama und Papa gut getan.

Danach sind wir endlos über Landstraßen gefahren, was wirklich langweilig war, sodass ich ein bißchen gedöst hab. Kaffee und Kuchen gabs bei „Tante Elli“. Mama hat sich riesig gefreut, dass wir sie besucht haben und ich habe ein bißchen mit ihr Händchen gehalten. Sehr merkwürdig, so alte Hände, ganz anders als meine. Am liebsten hätte ich mal reingekniffen, aber das hat Mama leider verhindert.

Und abends hab ich endlich Oma und Opa wiedergesehen. In ihrer neuen Wohnung … mir irre vielen Büchern. Ich hab eine eigene Matraze zum Spielen bekomme und gleich mal gezeigt, was ich alles schon kann seit unserem letzten Treffen. Sie waren, glaube ich, sichtlich beeindruckt von meinen virtuosen Drehungen vom Rücken auf den Bauch und wieder auf den Rücken. Ich hab mich aber auch mächtig angestrengt.

Mit Onkel Jörn habe ich mich prächtig amüsiert. Ich finde, er könnte ruhig mal wieder zu uns kommen, dann hab ich wieder mehr Unterhaltung, denn Mama hat ja nicht den ganzen Tag Zeit für mich. Und er kann so tolle Grimassen schneiden.

Donnerwetter! Mittwoch, Jun 21 2006 

Zweiter Halt unsere Rundreise war Leipzig. Wir haben Mathias, einen alten Schulfreund von Mama und Papa mit seiner Tochter Lina am Nachmittag getroffen. Ich durfte Weißbrot annagen und habe bei unserem Stadtrundgang das koreanische Fernsehen bei Aufnahmen beobachtet.

Am Nachmittag, ich war gerade schön an Mamas Bauch eingeschlafen, hab ich einen Mordsschreck bekommen. Lautes Knallen, die Leute sind gerannt und haben geschimpft und Mama ist auch schnell in die nächste Passage gehuscht. Zum Glück, es fielen nämlich Eier vom Himmel … zumindest sahen so einige Hagelkörner so aus. 

Nach endlosen Minuten war der Schrecken vorbei und ich kam am Abend dann auch zu meinem wohlverdienten Schlaf im extra für mich aufgestellten Kinderbett.

Zum Glück … Montag, Jun 19 2006 

Wir waren schon wieder unterwegs und ich habe viele neue Leute kennengelernt. Diesmal mit dem Auto, weil wir eine Rundreise unternommen haben. Erste Station waren Tante Dagmar und Onkel Peter, wohnhaft bei Döbeln. Sie hatten extra für mich eine Spielwiese mit tollen Quietschesachen aufgebaut. Und ich lag das erste mal auf einem Rasen … mit nackigen Füssen … was für ein Gefühl. Abends sind wir nach Döbeln reingefahren, weil eine Theater-Probe fürs 1025jährige Jubiläum der Stadt anstand. Mama und Papa haben sich nach einer halben Stunde heimlich davongeschlichen und sind was trinken gegangen und ich habe Mamas Cousin Andreas kennengelernt. Sportlicher Typ … vielleicht kann ich ja später was von ihm lernen. Auf alle Fälle bringt er Glück … ist nämlich ein Schornsteinfeger. Gut, dass wir ihn in der Familie haben.

Und am nächsten Tag gabs dann das obligatorische Gruppenfoto. Hier einmal die Version "Findet die 10 Unterschiede".

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